...aber dafür mit Bettlern, Fixern und Prostituierten zeigte sich die jährliche Krippe in der Jesuitenkirche Heidelberg. Frère Roger, aus
Taizé bildete zusammen mit zwei Kindern den Mittelpunkt, umgeben von den verschiedenen biblischen Personen (Adam und Eva, Jakob, Mose, König David, Noah, Hirten), aber auch einem Seitänzer, Häftlingen im Gefängnis, einem Clown oder Oskar, dem krebskranken Kind in der Klinik.

Aber wo sind die Aidskranken, oder Positiven? Sie fehlten bisher in der Gesellschaft...


...bis zum heutigen Tag, denn nun sind gleich drei Personen in dieser besonderen Krippe vertreten: Elke, Dieter als Angehöriger, und meine Wenigkeit:
Stellvertretend für die AIDS-Hilfe Heidelberg, sowie viele andere Betroffene, symbolisieren wir, dass Positive und deren Zugehörige, mitten im Leben stehen und nicht ausgegrenzt werden dürfen, sondern ein Teil unserer Gesellschaft sind.


Geschaffen wurden die Figuren in liebevoller Handarbeit von einer Künstlerin nach Fotos. Erst heute konnten wir sie persönlich kennenlernen